Fachhochschule Düsseldorf in der Endausscheidung des Hochschulwettbewerbs „Nachhaltige Hochschulstrategien für mehr MINT-Absolventen“
Die Fachhochschule Düsseldorf hat sich unter der Leitung von Prof. Dr. Michael Marmann im Rahmen der Ausschreibung „Nachhaltige Hochschulstrategien für mehr MINT-Absolventen“ des Stifterverbandes der Deutschen Wissenschaft und der Heinz Nixdorf Stiftung beworben und wurde nun als eine von zwölf Hochschulen zur Endausscheidung am 17.02.2009 nach Berlin eingeladen. Insgesamt beteiligten sich 61 Hochschulen an der Ausschreibung.
Die Antragstellung erfolgte federführend im Fachbereich Medien unter der Beteiligung der Fachbereiche Elektrotechnik sowie Maschinenbau und Verfahrenstechnik. Unter dem Titel „freshmint - Strategie und Umsetzungskonzept für mehr MINT-AbsolventInnen an der Fachhochschule Düsseldorf“ wurde eine gemeinsame, fachbereichsübergreifende Initiative zur Förderung der Absolventenzahlen in den MINT-Fächern entwickelt.
Die Entscheidung wurde in einer Pressemitteilung des Stifterverbandes veröffentlicht:
Nachhaltige Hochschulstrategien für mehr MINT-Absolventen
Der Stifterverband und die Heinz Nixdorf Stiftung wollen die Hochschulen bei der Entwicklung und Umsetzung ihrer Strategien für mehr MINT-Absolventen unterstützen und haben deshalb ein gemeinsames Förderprogramm aufgelegt.
Zwölf Hochschulen ziehen in die Finalrunde des Wettbewerbs "Nachhaltige Hochschulstrategien für mehr MINT-Absolventen" von Heinz Nixdorf-Stiftung und Stifterverband ein. 61 Hochschulen hatten sich beworben und wollen die MINT-Nachwuchsförderung zu einer vorrangigen Aufgabe machen.
Absolventen der sogenannten MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Natur- und Technikwissenschaften) werden in Zukunft besonders gefragt sein.
Denn trotz Wirtschaftskrise gibt es in Deutschland zahlreiche unbesetzte Stellen im MINT- Bereich. Während der Bedarf langfristig wächst, steigt die Zahl von MINT-Absolventen kaum, ihr Anteil an allen Studienabsolventen hat sogar in den vergangenen zehn Jahren abgenommen.
"In zehn Jahren droht in Deutschland eine Fachkräftelücke, die Wirtschaft und Wissenschaft gleichermaßen betreffen und deren Entwicklung hemmen
wird. Es ist Zeit zu handeln. Die Hochschulen packen das Problem jetzt mit guten Ideen an", meint Andreas Schlüter, Generalsekretär des Stifterverbandes und Vorsitzender der Auswahljury.
Fünf Fachhochschulen und sieben Universitäten sind aufgefordert, ihre Strategiekonzepte der Öffentlichkeit vorzustellen. Die Hochschulen sollen
nachhaltig wirksame Ideen entwickeln, um die Zahl der Studienanfänger zu erhöhen, die Abbruchquoten zu senken und mehr internationale
Studierende zu gewinnen. Gefördert werden bis zu sechs Hochschulen mit jeweils maximal 300.000 Euro. Die Förderung erfolgt in den Jahren 2010 und 2011. Am 17. Februar 2010 entscheidet die Jury über die Sieger.
Die Hochschulen, die in die Finalrunde einziehen:
- Hochschule Coburg
- Hochschule Bremerhaven
- Universität Stuttgart
- Hochschule Zittau/Görlitz
- Christian-Albrechts Universität zu Kiel
- Fachhochschule Düsseldorf
- Fachhochschule Gelsenkirchen
- Ruhr-Universität Bochum
- Technische Universität Berlin
- Universität des Saarlandes
- ein Gemeinschaftsantrag der Hamburger Hochschulen
- Technische Universität München
(Quelle: Stifterverband für die deutsche Wissenschaft)
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